31. Dezember 2009

Happy New Year


Wünsche Allen einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr.
Eberhard Schuy

1-2 Plätze gibt es noch im Januar-Workshop
hier der Link zu den Infos:

19. Dezember 2009

Objektfotografie im Besonderen


Objektfotografie -2- :-)


Gedanken über die zweite Seite der Objektfotografie.

Seit einigen Jahren nutze ich immer wieder Dinge um sie zum fotografischen Objekt werden zu lassen. Sehr oft sind das “Abfallprodukte“ die bei der kommerziellen Fotografie entstehen, was hier noch als eher nebensächliches Requisit eingesetzt wurde wird nun zum bildbestimmenden Element, wird zum Hero eines Bildes gemacht.

Das geschieht über das Ausnutzen der eigenen Möglichkeiten, die Gewichtung kann dabei auf künstlerische, oder handwerkliche Bildsprache gelegt werden. Wobei weder das Eine noch das Andere bewusst vernachlässigt werden darf. Gerade die handwerkliche Ausführung halte ich dabei für besonders wichtig, sie ist meines Erachtens in der Lage ein Bild alleine tragfähig zu machen und ist unbedingt nötig als Basis für gute künstlerische Fotografie.

Diese Bilder funktionieren immer dann wenn eine Bildidee dahinter steht, die über die pure, sachliche Darstellung hinausgeht. Das ist auch sehr oft das Unterscheidungsmerkmal bei dieser “Still-Life-Fotografie". Im kommerziellen Bereich wird diese Bildidee sehr oft auf das Erregen von Aufmerksamkeit beschränkt. Es wird mit sehr schrillen Farben, sehr starken Farb- Schärfe- oder Dominanzkontrasten gearbeitet. Gestaltungsmittel die nicht gerade subtil eingesetzt werden aber in jedem Fall die schnelle Aufmerksamkeit, quasi als Eyecatcher, garantieren. Das ist überhaupt nicht abwertend zu sehen, diese Bilder funktionieren weil sie auffallen, weil sie überraschen, weil man sie im Gedächtnis behält, egal ob man nun in Gedanken ungläubig den Kopf schüttelt oder über das Abgebildete schmunzeln muss.

Die andere Seite dieser Fotografie besteht aus der reduzierten Fotografie, sie bezieht ihre Bildwirkung aus der besonderen nicht vordergründigen Darstellung des Objektes. Die Bildidee entsteht in der Auseinandersetzung mit dem Objekt, z.B: - wie sieht es von unten aus? - gibt es einen Unterschied zwischen benutzt und unbenutzt? - brennt es, wie sieht es danach aus? - wirft es einen interessanten Schatten? usw. Aber auch die nicht inszenierte Fotografie der Objekte im Gebrauch, also sozusagen im täglichen Leben bieten die Möglichkeit der besonderen Fotografie. Es ist praktisch die Umsetzung einer Reportagefotografie mit Objekten.

Damit ist im Groben ein weiterer Bereich der Objektfotografie nicht nur beschrieben, es entsteht auch in der Auseinandersetzung mit dem Thema das Verständnis wie Bildideen entstehen können. Ob es nun die 24 Stunden aus dem Leben einer Wäscheklammer sind oder die Livereportage über den Schneebesen bei der Kartoffelbreiherstellung.

Viel Spass beim fotografieren !!

© e.schuy / köln








15. Dezember 2009

News


Hallo im Blog,
Neuigkeiten gibt es zu vermelden :-)
1 Workshops
Einen sicher tollen Workshop zur Objektfotografie veranstaltet die Fa. SIGMA am 16.und 17
. Januar 2010
in Köln . Alle Infos und Anmeldeformulare sind hier
http://sigma-fotowelt.de/2437.html zu finden.

2 FotoTV
ich war zu Gast im Studio bei den FotoTV News auch da gibt es noch ein paar Neuigkeiten, der Verlag Addison Wesley verlost hier 3 Exemplare meines Buches das jetzt in der nächsten Woche erscheint.
Also News schauen lohnt sich --
http://www.fototv.de/blog.

Sobald der Weihnachtsfilm dann online ist - werden wir das hier wieder posten. und auch die Dinge die sich gerade noch entwickeln werden bald hier zu finden sein.
Bis dahin
viele Grüße aus Köln
Eberhard Schuy

13. Dezember 2009

12.12.09 fotografischer Abend


Samstag 12. Dezember 2009 :
fotografischer Abend zum 3 Advent.
Ein Treffen mit lieben fotografischen Freunden und die
alles entscheidende Frage an diesem Abend ging um das Verschenken von Bildern.
Da es ja alles Freunde waren, durfte - Klartext- geredet werden.
5 sogenannte fortgeschrittene Fotografen... Das habe ich dann einmal korrigiert in : ... ambitioniert Fotografierende in einem fortgeschrittenen Stadium. Alle waren auch noch einverstanden...: " Ja. wenn Du das so siehst " - :-) Wie ich das sehe, das zu erklären würde jetzt hier zu weit führen aber ich unterscheide sehr gerne , und sehr respektvoll übrigens, zwischen Fotografierenden und Fotografen. Und alle waren auch einig, das mit der Selbsteinschätzung ist wirklich nicht so einfach.( Das wir dann eines unserer nächsten Themen an einem fotografischen Abend sein. Selbstkritische Betrachtung der eigenen Bilder und Selbsteinschätzung) Aber zurück zu den Weihnachtsgeschenken, die vorliegenden Bilder zeigten ja " wo der Hammer hängen kann", da wird teilweise wirklich ambitioniert , mit Sinn und Verstand gearbeitet, die Fotos werden also überlegt fotografiert und so entstehen wunderbare, eigene, also nicht nachgemachte Bilder mit nicht geklauten Bildideen. Das sind die Bilder auf die der Fotografierende • man kann Ihn ja jetzt schon fast Fotograf nennen :-) • stolz sein kann, es ist sein Werk. So etwas lässt sich mit bestem Gewissen , ohne in Peinlichkeit abzurutschen, verschenken. Nur das was mit Ernsthaftigkeit begonnen wurde, bitte jetzt auch konsequent fortführen. Es gibt Labore / Dienstleister die Prints auf besonderem Papier anbieten. Es macht Sinn über solche Möglichkeiten nachzudenken wenn einem das Bild etwas Wert ist.
"Nur billig macht das selten Sinn - Ihr ambitionierten Fotografierenden"..., da hatte ich Sie wieder, keiner fotografiert mit einer Kameraausrüstung unter 1500 € , alle fotografieren digital, alle haben ein Bildbearbeitungsprogramm natürlich arbeiten alle auf einem Mac, weil der so schick ist. Wenn es aber jetzt darum geht Bilder zu printen fällt die Auswahl plötzlich schwer, sogar dann noch wenn wir über Bilder sprechen die verschenkt werden sollen. ..." Was, 2 Euro 48 zahlst Du für ein 20x25 Print ? Mensch das kannste für 1,68 haben. Papier? Nee, keine Ahnung was das ist, stimmt aber , was blöd ist sind die dunklen Flecken am Glas wenn es da so anpappt. Ach ja, Papier mit einer anderen Oberfläche könnte man ja nehmen, kann ich bei denen aber leider nicht aussuchen. Passepartout ? Hab ich ja noch nie drüber nachgedacht, klar dann würde das Bild auch nicht mehr am Glas pappen, aber dann muss doch der Bilderrahmen noch größer sein und das Passepartout kostet ja auch noch extra. usw. So könnte ich jetzt ein 90 Minuten Gespräch wiedergeben. Fazit war, das wir das beste Bild des Abends einmal auf gutem Papier geprintet haben, das Bild konnte gut als 13x13 cm auf einem A4 Bogen
mittig platziert werden. (Nein, das ist keine Verschwendung !!! ) Ich hatte noch einen Rahmen übrig 20x20 cm mit schwarzem 15 mm Holzrahmen und 14x14cm Passepartout. Darin wurde das Foto jetzt gerahmt, und da das Bild einer eigenen Idee entsprang, konnte ja auch mit gutem Gewissen und Datum signiert werden. Jetzt schnell noch ein Print 13x 18 cm auf glänzendem Layoutpapier im rahmenlosen Bilderhalter eingelegt, damit wir einen Vergleich haben. (Solche Bilderhalter gibt es bei mit im Studio als Abfallprodukt, da wir die Glasplatten für spezielle Aufbauten verwenden. soviel zur Entschuldigung)
Nun gab es für jeden einen frischen Glühwein, die beiden Bilder wurden auf dem Tisch zur Beurteilung aufgebaut, und.... es gab ein einstimmiges Votum. Ich besorge jetzt noch 5 schöne Holzrahmen, printe das Bild noch 5x und dann bekommt jeder der an diesem Abend Anwesenden ein handsigniertes Bild angemessen gerahmt. Ein persönliches, wertvolles Geschenk das sicher bei mir zu Hause einen guten Platz bekommt. Ein gutes Bild mit einer kleinen Geschichte, besser geht es kaum. Mit vielem Dank an Chris für das Bild, vielen Grüßen an die 5 Freunde :-) .
Allen einen schönen 3.Advent wünscht
Eberhard Schuy

10. Dezember 2009

21 Komma 5

Einundzwanzigeinhalb Tage hat das Jahr noch - also mit Vollgas zum Endspurt.

In 10 Tagen erscheint das Buch und auch wenn mir das Warten schon als Aktivität vorkommt, so ist es doch mehr die Vorfreude die die besondere Energie für die nächsten besonderen Vorhaben gibt.



Auch wenn es erst in den nächsten Tagen offiziell sein wird, es gibt den ersten Workshop im Loft 2 bereits im Januar. Thema, wie sollte es anders sein, ist die Objektfotografie ! Und wer Interesse hat kann sich ja schon einmal den 16. und 17. Januar grob vormerken. Alles weitere dann an entsprechender Stelle in den nächsten Tagen. Und nicht zu vergessen der erste Onlinekurs zur Objektfotografie der ein halbes Jahr dauern wird und als echte fotografische Weiterbildung konzipiert ist - übrigens auch mit Bildungsscheck zu buchen sein wird - startet im Frühjahr 2010. Hier geht´s zu den Infos. Noch mehr Neuigkeiten gefällig ? Nein - etwas hebe ich mir noch für die nächsten Tage auf :-)
Viele Grüße aus Köln
Euer Eberhard Schuy

4. Dezember 2009

dezember 2009



Es ist wieder Dezember - wie jedes Jahr seit nun mittlerweile 25 Jahren gibt es wieder eine Fotoarbeit zum Jahresende von E.Schuy in limitierter Auflage. Auch dieses Jahr gibt es eine 3er Serie und ein Einzelbild jeweils in 25 Stck.Auflage. Aus der 3er Serie gibt es natürlich wieder zusätzlich jedes Bild als Einzelmotiv in der kleinen Auflage von nur10 Stck. Das Thema 2009 - BURSTED DREAMS -alle Bilder sind handsigniert und nummeriert
die 3er Serie -
BURSTED DREAMS • heart • dancing girl • decolleté, 3 Bilder á 10,5 x 10,5 cm geprinted auf semigloss Photopaper

Das Einzelbild aus der Serie in 10,5 x10,5 cm /printed semigloss Photopaper

das Einzelbild -
BURSTED DREAMS • eighty-nine and one 30x 42 cm /printed semigloss Photopaper

Bestellung über: office@loft2.de
....siehe auch
http://www.loft2.de/page30/page30.html

1. Dezember 2009

nur noch 20 Türchen

jetzt noch 20 Türchen- dann ist es soweit.

Das Buch ist im Druck, jetzt sind es wirklich nur noch Tage. Und wie ihr seht hat das Buch schon 2x Zuwachs bekommen -
Erstens , wer genau hinsieht wird es erkennen, es sind so etwa 50 Seiten dazugekommen, die Grafik hat ein echt tolles Layout gezaubert und es konnte noch ein weiters Kapitel aufgenommen werden. So wurde es wirklich rund. Und da wir schon beim Thema -rund - sind gibt es
Zweitens noch eine CD - mit etwa 1 Stunde Videotutorials dazu, da kann man dann auch noch sehen wie ich fotografiere ! :-).
Das sind doch gute Nachrichten für mindestens 5 Tage, dann also wieder zum Wochenende mit den nächsten guten Nachrichten.
liebe Grüße aus Köln
Euer
eberhard schuy

30. November 2009

Einsatz der Technik


photo: e.schuy
Der kreative Einsatz der Technik als wesentlicher, unterstützender Bereich bei der Umsetzung von Bildideen ist in besonderem Maße erforderlich wenn "tote" Objekte bzw. Gegenstände lebendig fotografiert werden sollen. Licht, Kamera und Objektiv sind dabei die Werkzeuge die bewusst eingesetzt werden müssen. Immer wenn sich unser zu fotografierendes Objekt nicht fertig und bereit zur Ablichtung präsentiert bekommt die Technik eine zusätzliche Bedeutung. Sehr oft sind dann die guten Kenntnisse, auch technischer Möglichkeiten, entscheidend. Es ist dann immer das perfekte Zusammenspiel der einzelnen Komponenten , die das Foto besonders werden lassen.
ok, ich revidiere..... und schließe auch lebende Objekte ein :-)

26. November 2009

insider

so ein "Insider" muß auch mal sein :-)


Dabei geht es nur um die Metadaten - lange war ich der Meinung das sie völlig unerheblich sind bei
der Vorstellung von Making of´s. Nun gut- ich bin ja noch lernfähig. so ähnlich sehen sie jetzt also aus -
alle Bilder mit den entsprechenden Daten.
Frank, ich hoffe Du bist zufrieden mit mir. Ich halte ja meine Versprechen. :-)
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* zur Info, es geht um die Bildbeschreibungen im Buch "Objektfotografie im Detail"

viele Grüße
Eberhard Schuy

24. November 2009

Vieles in der Schwebe

kleines Lebenszeichen von mir...
da zur zeit vieles in der Schwebe ist hier noch einmal ein kleiner Rückblick bei YouTube.
Echte Neuigkeiten gibt es dann schon sehr bald - ich freue mich d´rauf... :-))))

10. November 2009

zu Gast bei der studioCommunity

Schön wars - sehr interessierte Workshopteilnehmer und eine tolle Unterstützung durch die beiden Begleiter der Kurse von der studioCommunity in den beiden ausgebuchten Workshops zur Objektfotografie. So hat es denn auch Spass gemacht besondere Techniken zu zeigen und zu fotografieren. Mit dem Sternfilter, dem chem.Dampf und auch der echten Doppelbelichtung im arrangierten Bild wurden Bilder erarbeitet. Hier einige Beispiele und der Link zum kleinen Video das während des Workshops gedreht wurde.




das Ihr hier nur Bilder seht die so ohne Bildbearbeitung entstanden sind versteht sich ja bei mir von selbst -- Oder ? :-) Im Raw fotografiert, etwas im Kontrast angehoben und ein wenig die Vignettierung der Objektivkorrektur mißbraucht.
Und hier geht´s zum ........ studioCOMMUNITY Video



Klosterimpressionen


Vom Workshop - der rote faden- gibt es noch ein paar Impressionen nachzutragen. im Kloster und in den Weinbergen wurde mit besonderem Augenmerk auf das Detail fotografiert. Bis spät in den Abend hinein diente dabei auch das Treppenhaus als Location. Mit Setlight und Galooma von RICHTER Studiogeräte wurde das nötige Licht gezaubert um den Geist der Location auch sichtbar zu machen. :-). Es war ein sehr angenehmes, ruhiges Wochenende mit sehr viel Bildbesprechungen und langen fotografischen Gesprächen.








5. November 2009

website - wieder aktuell

wurde mal wieder Zeit- das Portfolio zu aktualisieren.
SCHUYfotografie
Heute ist es dann wieder eingestellt.
Und nächste Woche gibt es dann auch die Berichte zu den letzten Workshop´s.
Jetzt am Wochenende kommen aber erst noch die beiden Kurse zur Objektfotografie bei
der Studiocommunity. Ich freue mich ´drauf. Schöne Restwoche wünscht
eberhard schuy

22. Oktober 2009
















Nein-
keine einsame Insel,
obwohl das alles würde ich auch dorthin mitnehmen.
So sieht es aus wenn ein Fotograf ins Kloster geht.
Zugegeben etwas reichlich eingepackt , aber wettertechnisch damit auf alles vorbereitet.
Ich hoffe aber immer noch das wir die Einsamkeit in den Weinbergen bei unserem fotografischem Wochenende mit trockenem Wetter genießen werden. 3 Tage Kloster-Workshop und Fotografie pur. Ich freue mich auf die Teilnehmer. Und werde mich jetzt mit kleinem Umweg auf den Weg machen.

Euch allen eine gute Restwoche
eberhard schuy

19. Oktober 2009

home again














Scharf kann jeder..
ein Workshopmotiv vom Still-Life-Workshop der Richter-Fototage 2009

2 Tage Bodensee bei den Richter- Fototagen mit sehr unterschiedlichen Workshops waren wirklich interessant. Neben Stefan Gesell und Michael Schultz war ich der dritte Workshopleiter im Bunde. Was ich so noch nicht kannte war die grosse Zahl der Komplettbucher, also die Kursteilnehmer die alle Workshops an diesem Wochenende besucht haben und von Samstagmorgen bis Sonntagmittag von Kurs zu Kurs rotierten, das bedeutet echtes Kontrastprogramm, kurz nach 13 Uhr noch Bildbesprechung mit Stefan Gesell und ab 14 Uhr dann Stilllife bei Schuy mit Lichtsternchen und Zuckerdöschen. :-) ..... Ein Riesenkompliment an alle Workshopteilnehmer die mit echtem Interesse und Begeisterung für das fotografierte Bild die Kurse so spannend gemacht haben. Dazu hat natürlich auch die geniale Location und die Organisation beigetragen. Alles fand in einem Haus statt, während sich bei Michael Schultz im Entrè das Set über 2 Etagen abspielte, fotografiert wurde die Trampolinspringerin mit meterlangem Schleier, waren die anderen beiden Studios direkt darüber in der ersten Etage. Es war genau die richtige Atmosphäre um mit der Technik, die komplett von RICHTER-Studiogeräte zur Verfügung gestellt wurde, kreativ zu arbeiten. Also ein gutes fotografisches Wochenende. Danke an Richter-Studiogeräte ...... Danke den Teilnehmern. Vielleicht finden die Richter Fototage ja auch wieder in 2010 statt!





12. Oktober 2009

Advent Advent

naja -
lange dauert
es ja wirklich
nicht mehr.
:-)







Für Montag ist das heute recht heftig - erst das Weihnachtsmotiv geschossen- zum Glück war das am WE bestens vorbereitet - dann ein Schokoshooting -/ Packungsgestaltung - ganz lecker !!!! - jetzt gleich zum Onlinekurs aus dem #Loft2.de danach dann noch eine Buchbesprechung und dann wird der Tag mit packen beendet- morgen geht es zum Schuhshooting Teil2 in die Kölner Innenstadt .

9. Oktober 2009

7. Oktober 2009

was gibt es neues?
















So, nachdem eineinhalb Wochen Intensivarbeit angesagt war, musste das Blog hier ein wenig zurückstehen. Aber die Arbeit war auch spannend. Von Daunenfedern die freigestellt für Composings fotografiert werden mussten, über ein Still in der Waschmaschine bis hin zum präparierten Autoreifen der über Eier fährt. es war also zum Glück auch abwechslungsreiche Arbeit und 16 aufwenige Stills in 12 Tagen incl. Postproduktion , das kann sich sehen lassen.
Jetzt noch 2 Tage Industrieaufnahmen und dann geht es nächste Woche zum Bodensee und da hoffe ich auf den tollen Wochenabschluss bei den RICHTER-FOTOTAGEN, da gibt es Workshops, bei denen es schon ein wenig speziell zugehen wird. Ich bin sehr gespannt auf die Teilnehmer und auf die zwei Kollegen Stefan Gesell und Michael Schultz. Es sind wohl auch noch einige wenige Plätze frei. Danach geht es spannend weiter, aber ich will nicht zu weit vorgreifen. Ein Tip vielleicht noch, wir planen noch einen kleinen Sonderworkshop der Ende November oder direkt im Dezember stattfinden soll, dabei geht es dann um Objektfotografie zum aktuellen Anlass. Hierzu gibt es seit heute eine Vormerkliste - auch damit wir etwas das Interesse so kurz vor Weihnachten abschätzen können. Es wäre ein Eintageskurs - kosten ca. 94 Euro.

Jetzt noch ein Tip zu einem neuen und sehr interessanten Format. Die FOTOTV-NEWS bereits mit der Ausgabe 2 - kann ich nur sehr empfehlen . Zu den News.

Soweit für heute - ich wünsche Allen eine produktive Restwoche !!

viele Grüße aus Köln
eberhard schuy




24. September 2009

Kursübersicht - Produktfotografie /

Hier jetzt alle Workshoptermine Herbst/Winter 09 auf einen Blick.
17-18 Oktober Richter Fototage am Bodensee -- noch freie Plätze
23-25 Oktober •der rote Faden , fotografisches Wochenende in Geisenheim-Johannisberg - 1 Platz frei
5 Novemberkreative Fotografie/Start des 1/2jährigen Onlinekurses / MOTIVationFOTOGRAFIE- freie Plätze
5 November Schmuckfotografie professional - Schulung - 2 freie Plätze
7 November Techniken der Objektfotografie • Studiocommunity in Quireschied - ausgebucht
8 NovemberTechniken der Objektfotografie • Studiocommunity in Quireschied - ausgebucht
9-13 November Objekte- Mopskonzept´09 - ausgebucht
20 November Start der Loft-Gruppe - alle Interessenten sind eingeladen zum Infoabend

weitere Infos zu allem Kursen gibt es bei Loft2

22. September 2009

Bodensee


Zum Herbstanfang stelle ich noch einmal die Herbstkurse vor. Der Oktober und November wird ja etwas stressig aber ich freue mich natürlich riesig über die Resonanz an den Kursen zur Objektfotografie und bin sehr gespannt auf die Teilnehmer. Was ich versprechen kann sind einige faszinierende Techniken der Stilllifefotografie und jede Menge Tips zur Fotografie von Gegenständen. Meine kleine "Tournee " durch Süd- und Westdeutschland führt mich dann im Oktober zuerst an den Bodensee zu den ersten RICHTER-Fototagen . Hier wird das volle Programm geboten, mit einer tollen Workshopstaffel können an einem Wochenende gleich 3 Workshops bei 3 völlig verschiedenen Fotografen gebucht werden. Stefan Gesell, Michael Schultz und Eberhard Schuy zeigen in aufeinander abgestimmten Kursen Ihre fotografischen Spezialitäten. Die Kurszeiten sind so angelegt das auch noch Zeit für persönliche Gespräche und Fachsimpeleien bleibt. Ich freue mich auf diese Fototage die in überschaubarem Kreis stattfinden und so intensive Fotografie garantieren können. Ein paar Plätze sind wohl auch noch frei. Info´s gibt es bei Richter-Studiogeräte.de.



21. September 2009

workshops - bei Kursnet

Nichts Berauschendes aber unter dem Strich kann es durchaus Sinn machen.
Die Kurse von Loft2 sind jetzt auch im Kursnet bei der Bundesagentur für Arbeit gelistet.
Loft2 hat dort die Bildungsanbieter ID : 74895.

Alle Kurse von Loft2 sind jetzt auch mit Bildungsscheck, den die Teilnehmer bei HWK oder IHK bekommen können ( bei entspr. Voraussetzungen ), gebucht werden.
dabei können Kursgebühren bis zu 50% übernommen werden.

Hier kann man sehen ob man Anspruch auf einen Bildungsscheck erhalten kann !




19. September 2009

14.-19.09.2009


So für heute Freitag 18.9 soll es nun gut sein- eigentlich ist ja auch schon wieder Samstag.

War eine intensive Woche mit guten Shootings, interessanten neuen Aufgaben und einer lehrreichen Begegnung mit dem Ordungsamt Köln , dazu aber bald mal im Detail mehr- bin ja glücklicherweise nicht sofort verhaftet worden :-). Obwohl die kommerzielle Verwendung eines Statives auf öffentlichen Grund und Boden natürlich eine Verfehlung ist der ich mich bekennen muss - leugnen macht leider keinen Sinn :-) Das Shooting musste abgebrochen werden.
Das zu SCHUYfotografie aber da gibt es ja dann noch die mittlerweile eigenständige Loft2 mit vielen Aufgaben. Ganz aktuell, eine eingeschobene Schmuckschulung professionell am 5. November. http://www.loft2.de/page16/page16.html. Nicht zu vergessen die Aufgaben die noch zu bewältigen sind um der LoftGruppe / NRW einen vorbildlichen !!! Start zu ermöglichen. http://www.loft2.de/LOFTgruppe/page28.html, also es kommt keine Langeweile auf. Jetzt aber wünsche ich Allen erst einmal ein schönes Wochenende
mit lieben Grüßen
Eberhard Schuy



17. September 2009

Was das Pixel mit dem Daumen zu tun hat


Dreiundsechzig Megapixel

... und alles geht - oder ?


( Alleine die spätere Verwendung des Bildes entscheidet welche Auflösung nötig ist, maßgebend für die inhaltliche Qualität ist sie keinesfalls. So gesehen wird ein Foto durch eine höhere Auflösung nicht besser sondern nur größer und das ist oft genug schon Nachteil genug .)


Und da auch schon 4 Megapixel ausreichen ein gutes Bild zu schaffen ist klar das die Idee im Vordergrund steht. Die Idee und die Kreativität zur Gestaltung und zur Umsetzung.

Haben wir unser Bild vor Augen lässt sich der Prozess des Fotografierens sinnvoll planen, dann können wir Bildgestaltung, Bildaufbau und Lichtsetzung vernünftig aufeinander abstimmen. Als Licht reicht dabei völlig die Sonne, die Schreibtischlampe, ein Fenster oder auch ein kleiner Blitz . Vielleicht findet sich ja auch noch ein Blatt weißes Papier oder eine Styroporplatte dann werden die Schatten nicht so dunkel.

( OK- soll das Ergebnis jederzeit, auch unter geänderten Voraussetzungen, reproduzierbar sein und soll mit dem Endprodukt Geld verdient werden, dann ist eine gescheite Lichttechnik in jedem Fall hilfreich. )

All zu oft steht die Technik im Vordergrund, findet sie mehr Beachtung wie Bildaufbau und Gestaltung. Viel zu sehr bestimmen die Möglichkeiten von Bildbearbeitungsprogrammen das fertige Bild.

Bildbearbeitungen und partielle Verbesserungen wurden auch zur analogen Zeit in der Dunkelkammer in besonderer Technik eingesetzt. Das war allerdings eine Technik die immer nur zielgerichtet funktionierte. Probieren mit der Hoffnung auf den Überraschungseffekt ging immer daneben und bedeutete zeitintensive Frustration.

So war also immer das Konzept gefragt und schon vor dem Auslösen kam immer die Frage nach dem Sinn und der Gestaltung des nun gleich zu belichtenden Filmes. Denn das war die Eine von den limitierten Belichtungen dessen Ergebnis nicht direkt überprüfbar war, das kostete zusätzliche Zeit, Geld und Mühe. Also kurz vor der entscheidenden, auslösenden Bewegung des Zeigefingers ( oder, bei Drahtauslösern, des Daumens) gab es immer noch einmal eine selbstkritische Kontrolle des fotografischen Handelns.

Die Gedanken haben wir uns also vor der Belichtung gemacht.

Heute, und ich bemerke das auch bei mir, wird viel schneller belichtet und erst dann das Ergebnis auf dem Monitor oder dem Display hinterfragt. Erst dann schauen wir ganz genau was besser geht und was zum guten Bild verändert werden muss.

Wenn dies sehr selbstkritisch und mit dem nötigen Zeitpolster geschieht wird das gut funktionieren, aber es besteht die grosse Gefahr das das Foto an dem wir ja noch arbeiten nicht in die Richtung verändert wird wie es unseren individuellen Gedanken, unserer Kreativität entspricht sondern in eine Richtung die wir abrufen können. Unverarbeitete, im Kopf gespeicherte Bilder die wir uns eingeprägt haben weil sie sehr auffallend waren , uns in besonderer Weise gefallen, oder Erinnerungen geweckt haben werden zur Vorlage , werden zumindest partiell kopiert und somit zum Original unseres nun nachempfundenen Werkes. Die Gefahr der Kopie ist groß und ebenso die Gefahr der Verletzung des Urheberrechtes.

Einfacher wenn das Bild in unserem Kopf entsteht. Dieser Weg ist zwar wesentlich komplizierter weil wir wesentlich bewusster mit einer Idee, mit unserer Idee umgehen müssen. Dabei werden dann wesentlich mehr Eindrücke verarbeitet, Eindrücke, die wir sehr bewusst reflektiert haben müssen und die bei einigermaßen selbstkritischen Betrachtung auch unseren eigenen Gedanken entsprechen.

Eigenständige, kreative und nicht reproduzierende Arbeitsweisen und Fotografien entstehen nur aus der echten Individualität des Autors. Echte Individualität ist die intelligente Arbeitsweise die durch Aufnehmen, Verstehen, Verarbeiten, Sortieren und der persönlichen Möglichkeit der neuen Darstellung einer eigenen Idee bestimmt wird. Die Leichtigkeit mit der dies geschieht wird die Leichtigkeit, die Qualität des Bildes bestimmen, unabhängig ob vier oder dreiundsechzig Megapixel.

©e.schuy

16. September 2009

Endphase - Ausblick und Danke

...der Sommer ist genutzt und mein Buchprojekt nun fast fertiggestellt - jetzt ist der Verlag am Zuge und dann wird es im November soweit sein. Aus etwa 100 Objektfotos die in den letzten 2 Jahren neben der täglichen Arbeit entstanden sind habe ich über 50 Bilder herausgesucht die den Kern des Buches bilden. Zu allen dieser Bilder, die übrigens in einem separaten Bildkapitel präsentiert werden, gibt es ausführliche Making of´s mit Skizzen zur Erklärung der Arbeitsweise. Aber auch der Einstieg in die Objektfotografie wird mit Bildern, Skizzen und Übungen leicht gemacht. Und zum guten Schluss werden einige meiner Standardtechniken, die besondere Effekte möglich machen im Detail erklärt.
So konnte das Buch auch nur einen Namen bekommen :

Objektfotografie im Detail

Lehrbuch und Inspiration soll es sein und den Weg zur eigenen Fotografie etwas leichter machen, letztendlich ist es immer das fotografische Ausnutzen des Objektes mit dem Wissen der technischen Möglichkeiten die der Kreativität freien Lauf gewähren.

Und Danke an die Hyperschnellen :-)))) was für eine Überraschung als ich von den Vorbestellungen gehört habe. Gänsehaut - ihr seid verrückt!
Ganz grosses Merci.

Euer
Eberhard Schuy





15. September 2009

Begeistert bin :-)

Werbung :-)
ganz schnell als Empfehlung weil ich echt begeistert bin.

jetzt gibt es endlich etwas für die Zeit nach der Tagesschau wenn ich mich also nach den badnews wieder aufbauen möchte jetzt gibt es auch die goodnews >>> FotoTV News

Fotografen der Loft Gruppe Köln

jetzt gehts los......

mit den Fotografen der

LOFTGruppe/NRW


Die Loft2 -Gruppe/ NRW startet und es werden noch Mitglieder aufgenommen.

Die Loft2-Gruppe ist ein Kreis von ambitionierten Hobbyfotografen die gerne Studiofotografie betreiben. Ob Peoplefotografie oder Objektfotografie spielt dabei keine Rolle. Der Gruppe steht ein vollständig ausgerüstetes, professionelles Studio zur Verfügung das die Mitglieder *frei nutzen können. Es gibt monatlich stattfindende Coachingtreffen mit Fotoabenden, Bildbesprechungen und kleine Abend- Workshops und alle Mitglieder haben darüber hinaus drei bis vier Loft2 organisierte Tagesworkshops im Jahr frei. Darüber hinaus findet monatlich ein Gruppenworkshop statt der von den Mitgliedern kostenlos belegt werden kann.

Bei freien Workshopplätzen können Gäste zugelassen werden, die Gebühr für einen Gastplatz beträgt für einen Tagesworkshop 89 Euro.

Die Studionutzung erfolgt nach einem Belegungsplan / System. Das Studioequipent ist inclusive, Computer- und Kameratechnik muss mitgebracht werden.

Die Mitgliedschaft wird auf ein Jahr abgeschlossen und kann bis 3 Monate vor Ablauf des Jahres gekündigt werden. Zahlung halbjährlich oder jährlich.

Die Zahl der Mitglieder ist vorerst auf 30 aktive Teilnehmer begrenzt und es sind 10 inaktive Mitglieder möglich. (Mitglieder die das Studio nicht nutzen, aber alle anderen Angebote zu Sonderkonditionen wahrnehmen können)

Die Mitgliedschaft kostet z.Zt. monatl. 68 Euro.

Für die Studionutzung wird zusätzlich eine Verbrauchspauschale erhoben um die Betriebskosten anteilmäßig auch nur auf die echte Nutzungszeiten zu verteilen. Die Verbrauchspauschale beträgt pro Nutzung und Person 8 Euro.

In unregelmässigen Abständen werden Gruppenausstellungen und Veröffentlichungen geplant.


Interessierte senden bitte ein Mail an office@loft2.de.

Das Mail sollte Namen, Adresse, fotografische Interessen, und vielleicht 3-4 typische eigene Bilder enthalten. Wie gesagt, die fotografischen Bereiche spielen keine Rolle sollten aber der Gruppe nicht schädlich sein, den guten Geschmack nicht verletzen und natürlich nicht gesetzeswidrig sein. Neue Mitgliedschaften werden nach Vorlage von Fotos bzw. eines Portfolios entschieden. Das sollte aber auch Neulinge nicht abschrecken, es kommt weniger auf die Qualität der Bilder an als auf die in die Gruppe passende Art der Fotografie.


Tja- und dann hoffe ich schon bald von der nächsten Loft-Gruppe berichten zu können- die dann natürlich nicht in NRW beheimatet ist - der Austausch unter den Gruppen wird sicher sehr spannend werden !!


bis morgen

Euer

Eberhard Schuy







14. September 2009

Die Chance

Ein Platz zum Klosterworkshop ist heute frei geworden !!
Also das ist die Chance noch am fotografischen Wochenende im Oktober teilzunehmen.
Hier einmal ein paar Details :
.der rote Faden 

Ein spezieller Kurs mit intensiver Auseinandersetzung zur Fotografie. 
In kleinem Kreis ( max. 6 Teilnehmer) werden wir 3 Tage im Klosterhotel ein langes fotografisches Wochenende (Fr, Sa, So) verbringen . In der ruhigen Atmosphäre eines Klosterhotels, umgeben von Weinbergen, finden wir die richtigen Locations für sehr individuelle und auch emotionale Fotografie. Bildbesprechungen werden einen eigenen Bereich einnehmen. Unsere Bilder stehen im Vordergrund, mit unterschiedlichen Herangehensweisen werden wir in Einzel- und Teamfotografie das Konzept und die Inhalte umsetzen. Fotografie und Gespräche mit interessanten Teilnehmern in inspirierender Umgebung.
Von Freitag bis Sonntag wird der Kurs dauern, er beginnt am Freitag ca. 11.30 Uhr und wird am Sonntag etwa um 16 Uhr enden. Unser Klosterhotel liegt umrahmt von Weinbergen etwa 30 km nordwestlich von Wiesbaden, die Zimmer sind klösterlich schlicht eingerichtet mit Dusche und WC, Telefon, TV und WLAN. :-) Für unsere Besprechungen steht uns ein entsprechender Raum zur Verfügung der sich auch atmosphärisch in die Umgebung einpasst. Somit ist alles gerichtet für ein intensives fotografisches Wochenende mit guten Gesprächen und guten Bildern.
Termin ist der 23. bis 25. Oktober. 
Die max. Teilnehmerzahl ist auf 6 Teilnehmer begrenzt. 
Kursgebühr pro Teilnehmer und Tag beträgt 241 Euro excl.19% MwSt. 
enthalten sind alle Kursgebühren, Übernachtungen im EZ, Vollpension / Frühstück - Lunch und Abendmenue.
zur Anmeldung

So, wer Interesse hat .... the early bird.......
Bei Fragen kann man mich gerne per Mail erreichen.
eschuy@loft2.de

13. September 2009

Kaffee


Damit es nicht nur zum Textblog wird - mal etwas Praktisches.So zwischendurch zeige ich mal wie ich fotografiere um auch die Postproduktion möglichst klein zu halten. - Also nichts gegen Postprodouktion, ohne die Möglichkeit der digitalen Nachbearbeitung war alles doch schon schwieriger, aber manchmal macht es Sinn soviel wie möglich zu fotografieren. Aber schaut selbst.
Das Bild..... und wie es entstanden ist:
Aufgabe war möglichst viel fotografisch zu realisieren um dann eventuelle Feinarbeiten noch in der Nachbearbeitung vorzunehmen. Die Vorarbeiten : Die fliegenden, oberen 6 Bohnen wurden auf einer Glasplatte festgeklebt, das haben wir mit einer Haftpaste gemacht, so können sehr unkompliziert noch Veränderungen in der Positionierung vorgenommen werden. Die Tasse wurde zuerst mit feinem Sand gefüllt und zwar in der Höhe eineinhalb Zentimeter weniger wie der endgültige Kaffeespiegel stehen soll. Die Oberfläche des Sandes wurde jetzt etwa 5 mm stark mit braunem, kaffeefarbenem, flüssigem Wachs ausgegossen, der nach dem Erkalten eine dicht abgeschlossene Oberfläche ergibt. Noch bevor der Wachs richtig fest war wurden die Kaffeebohnen die später im Kaffee versinken sollen im Wachs leicht eingedrückt. So können sie später nicht auf dem Kaffee schwimmen. Nun wurden noch die beiden Bohnen am Tassenrand festgeklebt. Hierzu wurde schon der kalte, sehr starke , dunkle Kaffee auf die Wachsschicht gegossen. So konnten die Bohnen genau arrangiert werden. Der Aufbau war dann nach den ganzen Überlegungen recht logisch und einfach. Zuerst wird die gelbe Tasse möglichst freistehend auf einem kleinen Telleraufgebaut. Dahinter wird die Glasscheibe an einem in der Höhe durch Kurbel verstellbarem Stativ so befestigt das die daran aufgeklebten Bohnen genau in der Position zu der Tasse passen und nach oben und unten gekurbelt werden können ohne dabei die Tasse zu berühren. Das ist Millimeterarbeit damit man keine Tiefe im Bild erkennt. Hinter dieser Glasplatte wird dann noch das Brett für die beiden Tassen im Hintergrund befestigt. Das Arrangieren und richtige Ausrichten der Tassen ist dann die übliche Fotografenarbeit wo überlegt und ausprobiert wird um zur stimmigen Anordnung zu kommen. Das einstellen des Lichtes geschieht nun auch dem Aufbau angepasst. damit die oberen kanten der Tassen eine gute Trennung bekommen , der Kaffee aber nicht zu sehr spiegelt habe ich von hinten oben im Gegenlicht ein hartes kleines Licht gesetzt. Von Links, als Licht für die Tasse und vor Allem für die Bohnen kam ein sehr schmales Striplight zum Einsatz. das wurde sehr nah neben den Bohnen plaziert um deren Struktur und Rundung schön zu beleuchten. Sehr nah heisst hier etwa 10-15 cm neben den Bohnen. Das Striplight hatte eine Größe von 20 x 100 cm. Die Belichtung Sofort nachdem die Kamera eingestellt war konnte man schon absehen das dieses Bild nicht mit einer Belichtung realisierbar ist. Die Bohnen auf der Glasplatte , die ich bisher für problematisch gehalten hatte kamen gut, woran keiner gedacht hatte , die gelbe Tasse spiegelte sich heftig in der Glasplatte mit den Bohnen. Die Glasplatte jetzt so anzuordnen das keine Spiegelungen mehr zu sehen sind würde bedeuten völlig andere Perspektiven ins Bild zu bringen, die aber nicht gewollt sind.
Wir haben uns als entschieden , fotografisch völlig uneitel, * :-) * das Bild mit 3 Einzelbelichtungen zu realisieren die dann im Composingverfahren übereinandergelegt werden um die entsprechenden Bildteile ohne weitere Retusche zu zeigen. Damit alle Belichtungen völlig identisch sind haben wir immer mit 1,3 Sekunden und Blende 16 gearbeitet und mit dem Halogeneinstelllicht der Blitzanlage belichtet. Belichtung 1 war die Belichtung für die gelbe Tasse mit den „schwimmenden“ Kaffeebohnen. Bei dieser Belichtung war die Glasplatte mit den aufgeklebten Bohnen ganz nach oben aus dem Bildbereich herausgefahren. So wird direkt der Hintergrund ohne störende Reflexe auf der Glasplatte mitbelichtet Belichtung 2 war die Belichtung für die beiden auf der Kante der Tasse aufkommenden Bohnen. Wir hatten festgestellt das es nicht echt aussieht wenn diese Bohnen völlig scharf abgebildet werden. Also habe ich bei dieser Belichtung die Kamera ganz langsam und gleichmäßig am Stativ nach oben gekurbelt. Es macht Sinn, damit es nicht ruckelt, während des Hochkurbelns auszulösen. Die richtige Stelle wo man dann auslösen muss hat man nach 2-3 Versuchen schnell herausgefunden.Es ist ja hier auch nur ein Hauch von Unschärfe nötig. Belichtung 3 Nun sind es die fliegenden Bohnen auf der Glasplatte die fotografiert werden. Hier bleibt nun die Kamera fest stehen , die an einem Stativ befestigte Glasplatte wird langsam nach oben oder unten gekurbelt und dabei wird wieder an der richtigen Stelle ausgelöst. Hier kann leichtes Ruckeln, also ungleichmäßiges Kurbeln Sinn machen, so bekommen die Bohnen gleichzeitig eine gewisse Schärfe neben der senkrechten Bewegungsunschärfe. Composing Die Abschlussarbeit für das Bild, neben den üblichen leichten Farb-und Kontrastanpassungen werden die die drei Bilder in Ebenen passgenau übereinandergelegt. Belichtung eins ist dabei die Basis , aus Belichtung zwei werden nur die ganz leicht verwischten Bohnen auf dem Tassenrand übernommen, alles andere aus diesem Bild wird mit einer Ebenenmaske ausgeblendet und genau so werden aus Belichtung drei nur die fliegenden Bohnen im Bild übernommen. Fertig !!!












© e.schuy

Wer nun Interesse hat solche Making of´s häufiger zu sehen kann hier gerne als Kommentar posten oder mir auch eine Info zukommen lassen.

Objektfotografie

Die Faszination der Objektfotografie liegt sicherlich in ihrer oft unterschätzen Vielfalt, und nimmt neben der Peoplefotografie einen eher bescheidenen Anteil ein. Dazu gibt es sicher einige Gründe, zwei Hauptgründe stelle ich immer wieder fest. Erstens wird die Peoplefotografie im täglichen Leben wesentlich bewusster wahrgenommen und ist daher von den Interessierten wesentlich klarer einzuordnen und zweitens ist die Ideenfindung zum Foto, und das meine ich überhaupt nicht wertend, durch die vielen Beispiele in der Werbung und Kunst wesentlich einfacher. Auch der Irrglaube, das Objektfotografie gleich Studiofotografie ist und daher, wenn man es denn richtig machen will, mit teurem Equipment verbunden ist, schreckt eher von dieser Art der Fotografie ab. Ich erlebe immer wieder , wenn ich "Peoplefotografengäste" im Studio habe, die ein wenig von meiner Arbeitsweise mitbekommen, wie sehr Objektfotografie ansteckend sein kann wenn der erste Bezug , die Erkenntnis der Vorgehensweise klar wird. Neben der Produktdarstellung für Werbezwecke und Internetauktionsfotografie gibt es noch den Bereich der fast unbeachteten Objektfotografie die zwischen dem klassischem Stilllife und der sogenannten Fine-Art-Photography ( das ist dann mal ein Thema für sich :-) - Fine-Art zwischen Museum , Massengalerie und Baumarkt) rangiert. Ich leite es gerne zu Erklärung von der Peoplefotografie ab; auf welcher Ebene rangieren denn 80% aller Personenaufnahmen die nicht für Pässe oder Werbung fotografiert werden? Es sind mehr oder wenig gut gestaltete Abbildungen von Frauen, dem Objekt, das nicht nur den Männern als besonders gut geeignet zur Abbildung erscheint. Das hat nicht nur die augenscheinlich vordergründigen Gründe sondern ist ja auch in der Geschichte der Menschheit begründet und in allen Epochen bei Darstellungen von Personen, nicht nur in der Kunst, nachzuschauen.
Die Abbildung des Alltäglichen jedoch, wie es in der Fotografie Anfang der 1900erJahre von bekannten Fotografen praktiziert wurde, in der dokumentarisch und ungeschminkt aber mit großer fotografischer Kunst völlig Normales durch besondere Beobachtung und Sichtweise dargestellt wurde, kann Beispiel sein wie auch Objektfotografie angegangen werden kann.
Eine Tasse , eine Spülmittelflasche, ein Tischtennisball, ein Handy in einer Umgebung fotografiert die bewusst gestaltet ist ohne zu verfremden kann eine Grundidee zur Objektfotografie sein. Und hier haben wir wieder alle Möglichkeiten die es in der Peoplefotografie auch gibt. Idee, Licht und Darstellungsweise bestimmen dann letzendlich die Qualität des Fotos. Und den wenig erfahrenen Fotografen auf diesem Gebiet hilft dann oft der Vergleich zur Personenfotografie.
a.- das Passbild hat nicht gestaltet zu sein sondern muss nach klaren Vorgaben gnadenlos dokumentarisch abbilden. - Also eine Sachaufnahme
b.- das Portrait, hier dürfen wir die schönste Seite darstellen und mit kleiner Requisite gestalterisch verstärken oder auch ablenken. :-) - die Produktaufnahme
c.- das Fashion- oder Beautybild, jetzt ist alles erlaubt, freie Gestaltung ist angesagt von der Detaildarstellung bis hin zu grossen Inszenierungen ist alles möglich. - das Stilllife
Und in diesem Zusammenhang wird klar das auch die Objektfotografie , bei richtiger Idee zum Bild, ohne grossen Aufwand betrieben werden kann. Wie überall sind auch hier nur ein paar Übungen notwendig.
In diesem Zusammenhang empfehle ich den Kurs zur Objektfotografie am 3.11.090 in Köln.