
Analog ging ja auch schon ´ne ganze Menge.


Der Einstieg in die Objektfotografie
Wenn wir uns mit der richtigen Darstellungsweise von Gegenständen beschäftigen gibt es sicher einige Basics die zu berücksichtigen sind. Neben den kleinen Kniffen in der Beleuchtungstechnik, die evtl. das Objekt verlangt, gibt es die grundsätzlichen , allgemein gültigen Regeln zur Ausleuchtung und zum Setaufbau die individuell abgestimmtes Arbeiten ermöglichen.
Immer wieder sagen mir dabei die Teilnehmer von Kursen, das sie verblüfft sind über die einfache Arbeitsweise mit der die Produkte ins "rechte" Licht gerückt werden. Dabei ergibt sich das richtige Set und die richtige Lichtführung fast immer automatisch wenn definiert ist in welcher Art die Dinge fotografiert werden sollen. Natürlich beruht dabei sehr viel auf Erfahrung, es ist die Art wie die Dinge betrachtet werden und wie das Licht verstanden wird, hat man hier einmal das Grundprinzip verstanden kann man sich leicht die eigene Art der Fotografie erarbeiten. Durch Aufbau und Ausleuchtung bestimmt dann der Fotograf wie das Objekt präsentiert wird, jetzt lässt sich auch Banales spannend darstellen. Die Idee zum Bild gepaart mit den Eigenschaften des Gegenstandes ergeben die besondere Herausforderung die sich bei nicht reproduktiver Arbeitsweise in jeder Objektfotografie neu stellt. Ich bin auch nach 20 Jahren Stillife- und Objektfotografie immer wieder begeistert welche neuen Bilder sich in der Auseinandersetzung mit den täglichen Aufgaben ergeben.
Einen Einblick in meine Arbeitsweise, in die Art kreative Bildlösungen zu finden und dabei Licht und Requisite gestalterisch zu nutzen gebe ich in meinem Einführungskursen zur Produkt- und Studiofotografie.
Einen dieser Kurse für den man sich bereits anmelden kann findet im Oktober in der Luminanz in Saarbrücken statt. Alle Infos hierzu findet Ihr unter - LUMINANZ.eu

Schade eigentlich, ein Bild einer Salzstange hatte ich gerade nicht, so war es dann das Basilikum. Aber auch ein Gummibärchen würde in den Bereich Foodfotografie fallen... Kreativ fotografiert sogar in den Bereich der guten Fotografie, und dann wäre es auch noch egal ob Food oder nicht !
Ihr merkt schon heute hat mich echt mal wieder so "Einer" versucht zu ärgern :-)))
Kann ein fotografiertes Basilikumblatt den klar erkennbaren Bezug zur Foodfotografie darstellen ? Ja es kann !!!
Objektfotografie im Allgemeinen.....
kennt keine guten oder schlechten Objekte, trotzdem liegt es auf der Hand das es einfache und schwierige Objekte gibt, optisch auf den ersten Blick reizvolle Produkte und solche bei denen der Fotograf gefordert ist sie reizvoll darzustellen.
Und wenn man einen Moment darüber nachdenkt , verrät es einem auch der gesunde Menschenverstand das gerade die einfachen , die blassen und unscheinbaren Produkte die weitaus grössere Herausforderung bedeuten. Hier ist eben nicht das platte vordergründige Ablichten eines auf den ersten Blick charmanten Objektes gefragt sondern die Auseinandersetzung mit dem schnöden Produkt. In dieser Auseinandersetzung klärt der professionelle Fotograf die richtige Darstellungsweise, die Präsentation, die Lichtführung und wenn er anspruchsvoll arbeitet auch die auf das Produkt abgestimmte , reduzierte Gestaltung. Also nicht die Erdbeertörtchen am Schokomousse mit Marc de Champagne Gebäck und frischem Beerenmark an Minzeblättern sind zunächst die fotografische Herausforderung sondern alleine das Mousse oder auch nur die Minzeblätter.
Also lasst uns Basilikum fotografieren, das ist billiger wie echte Minze und gibt´s in jedem Supermarkt damit fallen dann die Ausreden flach. Sich dieser Herausforderung stellen, bedeutet eine fotografische Herausforderung annehmen.
Aber wem sag´ich das ? .. denen die fotografieren ohne fotografisch zu denken.
Fotografisches Denken aber kann man lernen, und da ist es wie bei dem kleinen Einmaleins, die Konzentration auf das Wesentliche , auf die Basics erlauben auch das eigenständige Lösen grösserer Aufgaben. Dann entstehen Ergebnisse mit und aus der Substanz. Bilder die Freude machen , die es lohnt anzuschauen da sie einen individuellen Ansatz haben. 5 mal 8 ist eben 5 mal die 8 mit 8 addiert oder die Hälfte der Ausgangszahl mit einer angehängten Null oder, oder, oder



