20. April 2011

Interview mit Calvin Hollywood

So, jetzt noch ein weiteres Interview für heute. Es war so ein Tag an dem eigentlich gar keine Zeit ist.. erst steht ein Kundengespräch an, dann Shooting mit einer Agentur, schnell noch 3 eilige Produktschüsse. Das sind die Tage bei denen dann auch immer ein vernünftiges Zeitmanagment hilft . so bleibt Zeit für ein freundschaftliches Gespräch mit vielen neuen Inspirationen und zwischen den Terminen, auch das passt irgendwie, ein nettes Gespräch mit Calvin, um danach gleich die Bildbearbeitung der Packshots zu machen, dann noch schnell ein kleiner Videodreh und nun noch die übliche Büroarbeit. Zeit auch um das Gespräch / Interview mit Clavin zu posten.
Ja, Calvin-- also d e r CALVIN HOLLYWOOD- , ist Referent auf der Convention Fotografie - Sichtweisen-
und das war ganz easy… ein Anruf . mal nachgefragt ob er Lust hat .. und die prompte Antwort war : ist eng, ich hab ne Menge Termine , aber es passt … klar ich komme.
Ihr wisst schon .. so eine Antwort in dieser Art bekommt man nur von den wirklich Coolen, von denen die es nicht nötig haben irgendeine Show abzuziehen. Und weil Er so einer der Coolen ist, weil er es fotografisch wirklich´drauf hat bin ich echt froh das Er dabei ist :-))))
Nee, das ist nun kein Süßholz raspeln ich wollte es nur mal sagen, wenn man so eine Convention organisiert und Fotografen anspricht die scheinbar gut sind und von Ihrer Arbeit her passen würden, ich sag es Euch, man lernt prächtige Exemplare kennen. :-))


























Nun aber zu Dir Calvin :
Wie war noch das Thema deines Vortrages :-))
Calvin:
"Best of Photoshop" wird mein Thema sein, … schnell … einfach … praktisch..
ES:
Wo beginnt denn für Dich die fotografische Arbeit und wo endet sie ?
Calvin:
Also die fotogr. Arbeit beginnt ja schon mit der Planung zum Bild und erstreckt sich über den gesamten Prozess, sie endet dann mit dem letzten Drücken der Tasten cmd + S.
Aber so einfach kann man das auch nicht sehen, zu oft wird die ganze Marketingarbeit vergessen , all die Kontakte, Gespräche und Aktionen die nötig sind um überhaupt zu einem Auftrag zu kommen, da steht immer eine Menge Arbeit vor der eigentlichen Fotografie.
ES:
Ein Bild in der professionellen oder auch engagierten Fotografie besteht ja immer aus Fotografieren und der Nachbearbeitung. Was ist für Dich wichtiger?
Calvin:
Wichtiger ist eigentlich das fotografieren, schöner ist dann aber das richtige Finish weil ich in dieser Phase das Bild vollenden kann.
ES:
Naja, das ist ja dann schon fast klassisch.. zu oft wird vergessen das auch in der analogen Zeit die wirklich ausgefeilten Bilder in der Dunkelkammer oder mit anderer Nachbearbeitung entstanden sind. Hier entstand oft der Feinschliff den das Bild ausgemacht hat. Das funktionierte hochspezialisiert über Retusche und Kopiertechniken, die Arbeiten, die heute in PS ausgeführt werden, die auch Dank Dir Calvin für Viele nachvollziehbar sind .
Ich freue mich auf Deinen Vortrag - und weiß jetzt schon das ich sicher mal wieder etwas lernen werde. Vielen Dank und bis zur Convention!

Interview mit Theo Bergauer



Heute war Theo Bergauer, Souveränitätstrainer und gefragter Coach, bei mir im Studio zum inspirativem Gespräch :-) und da haben wir dann auch direkt über die Convention sprechen können. Theo hat schon einen kleinen Sonderstatus während der Convention, er ist der einzigste Referent der intensiv mit Bildern arbeitet ohne jedoch selbst zu fotografieren. Wr kennen uns nun schon seit vielen Jahren, persönlich aber gerade auch fotografisch sind die Gespräche mit Ihm immer eine wirkliche Bereicherung für mich. So lag es nahe ihn zur Convention einzuladen und ich bin auch ein wenig stolz darauf das er sich spontan bereiterklärt hat als Referent teilzunehmen und diesen Termin für uns blockiert hat.
Hierfür vorab schon einmal... vielen Dank ...
Du wagst Dich in einen Haufen echter Fotografen ! :-))


Theo, du wirst ja wahrscheinlich direkt den Auftakt machen auf der diesjährigen Convention, mit Deinem Thema : " die Macht der Bilder " könnte der Einstieg ja auch nicht besser sein. Wie ist denn Dein Verhältnis zur Fotografie gibt es einen besonderen Bezug?

:-) ja der besondere Bezug ist klar zu erkennen… ich fotografiere nicht selbst, zumindest nicht im professionellen Bereich. Wenn ich Bilder benötige um Dinge zu visualisieren arbeite ich nur mit wirklich professioneller Unterstützung, ich suche mir Fotografen je nach Aufgabe und natürlich Anforderung.

welche Aufgabe haben für Dich Bilder in deinem beruflichen Umfeld?

Ich setze Bilder begleitend zu meinen Coachings ein, sie vertiefen und fördern die Verständlichkeit, regen damit auch zum Nachdenken an und geben weitere Orientierungen.

…klingt sehr spannend, freue ich mich schon auf Deinen Vortrag , da gibt es sicher mehr zu diesem Bereich. Wie siehst Du in diesem Zusammenhang den Unterschied zwischen spontaner und geplanter Fotografie?

Geplante Bilder setze ich ein um bewusst Prozesse zu fördern, sie ermöglichen mir eine Auseinandersetzung mit bestimmten Themen gezielt in Gang zu bringen, damit kann ich , im wahrsten Sinne des Wortes, bildhaft Strukturen schaffen.
Spontane Bilder erhalten uns die erlebten " Magic Moments" daraus können wir nachhaltig gute Stimmung und Motivation abrufen.

Ok, OK lass uns hier das Gespräch erst einmal beenden, ich bin sehr neugierig, wenn wir jetzt weitermachen sprengt das den Rahmen der kleinen Interviewserie. Wir wollen ja auch noch nicht wirklich vorgreifen. Und sicher ist jetzt schon das uns ein sehr emotionaler, interessanter Vortrag zur Fotografie erwartet der aus einer völlig anderen Sichtweise unser Thema beleuchten wird.
Vielen Dank jetzt schon einmal für deine Unterstützung und Teilnahme an der Convention.

weitere Infos..>>>> hier


Convention NEWS


Interview mit Kai Gebel

Heute ist Interview-Tag , nachdem heute schon das Mail mit Ben Hupfer online ging folgt nun Kai Gebel.
.... ohne lange Vorreden, Kai ich freue mich sehr das Du auch bei der Convention 2 dabei sein wirst erzähle uns doch ein wenig, was wird Dein Thema auf der Convention sein ?











WEDDING PICS VS HOCHZEITSFOTOGRAFIE

Ok, das ist dein Ding und jeder der schon Arbeiten von Dir kennt weiß nun, dass es sicher wieder ein echtes Highlight wird dich zu erleben- wo glaubst Du liegt das Besondere Deiner Fotografie?

Das Besondere in meiner Fotografie wird durch Perspektive und Motiv bestimmt. Auf der einen Seite das Bild eines unbeobachteten Menschen, auf der anderen Seite das Spiel durch Ausduck in der inszenierten Fotosession. Zum Teil sehr gegensätzlich sind meine Bilder in der Gesamtheit doch kompatibel zueinander. Ein Schwerpunkt in der Personenfotografie ist mein zwanghafter Trieb den Mensch würdig zu fotografieren.

Wo beginnt für dich die fotografische Arbeit, wo endet sie ?

Die fotografische Arbeit endet eigentlich überhaupt nicht. Gerade wenn man nur an einem Thema arbeitet wird man sich sehr schnell klar darüber, dass die Arbeit eigentlich erst begonnen hat!

Bilder? Was haben sie für dich für einen Sinn?

Nicht alle Bilder machen für mich Sinn - mich interessiert der Mensch am meisten. Und hier ist es das Gesicht und der Ausdruck. Früher habe ich auch mal Akt fotografiert - am Schluss musste ich trotzdem immer wieder erkennen, dass selbst der hübscheste Po von mir nicht gewürdigt wurde!
Der Mensch in Situationen und der Mensch in Abwesenheit - das sind für mich die Momente wo es kribbelt!

....gibt es Grenzen dessen was du abbilden / zeigen würdest?

Ganz klares JA. Ich bin insofern kein Auftragsknipser, der alles fotografiert was bezahlt wird. Ich benötige den Bezug zu den Menschen die ich ablichte - im Bereich Wedding nehme ich keinen Auftrag an, wo man nicht vorher mindestens 3-5 Stunden mit mir zusammen gewesen ist. Ich bin nicht anonym buchbar! Habe ich so einen Kunden gefunden habe ich keine Grenzen mehr.
Nebenbei gehöre ich auch einer Organisation an, die Bilder für Eltern macht, die ihr Kind nicht lebendig auf die Welt bringen können oder es nur kurze Zeit zu leben hat. Es können Babies sein die noch leben, aber es können auch verstorbene Babies sein!

... es gibt spontane Bildideen und geplante Bildideen, machst du
Unterschiede?

Ja - allerdings entstehen sie immer sehr kurzfristig in meinem Kopf - es ist immer abhängig von der Location und dem zur Verfügung stehenden Licht.

... wie begründest du den Respekt vor fotografischen Arbeiten oder muss
man Bilder nicht respektieren ?

Ich habe Respekt vor Fotografen, die eine Bildsprache haben. Das macht für mich das Bild aus. Mein größter Respekt gilt den Fotografen, die Bilder schaffen und Situationen festhalten können. Eine Situation eingebettet durch perfekte Perspektive und Licht.

... hast Du einen fotografischen Wunsch ... was würdest du am liebsten
einmal fotografieren .. oder wie sieht dein Wunschjob aus?

Die Mischung aus Fashion und Wedding ist für mich zur Zeit mehr als befriedigend. Ich habe auch genug zu tun und ich habe noch zu viele unfotografierte Momente - insofern - wunschlos glücklich.

... wie wichtig sieht dein Umfeld deine Arbeiten an?

Gemischt - ich habe einen eigenen Stil der auf bestimmte "Regeln" keine Rücksicht nimmt. Mich würde auch nicht jeder buchen. Die Personengruppe die mich findet, will genau meine Art der Bilder und nichts anderes.

... wie wichtig sind Dir Bilder im Alltäglichen?

Das Bild bestimmt meinen Tag - nicht mehr und nicht weniger!

... was ist deine nächste berufliche Herausforderung in der Fotografie eine Rolle spielt?

Die Jagd nach dem Motiv :)


Klasse, vielen Dank Kai für deine Zeit. Ein klein wenig vermitteln diese Antworten wie engagiert du fotografierst. Wer dich dann schon mal erleben durfte, weiß dass du deine fotografische Souveränität nicht nur in Worten ausdrückst sondern dass du sie lebst und in deinen Arbeiten vermittelst. - Ich freue mich auf Kai Gebel - LIVE während der Convention. >>> LINK

Interview mit Ben Hupfer

Hallo Ben, auch an Dich einige Fragen zur Convention, da wir es zeitlich nicht schaffen uns zu treffen, heute mal  per Mail... herzlichen Dank das Du Dir die Zeit nimmst.





• Was wird Dein Thema auf der Convention sein ? 
Ich möchte über aufwendige Peoplefotografie sprechen. Konzeptionelle
Arbeiten, und wie sie
nach Fertigstellung weiterleben.

• Wo beginnt für Dich die fotografische Arbeit , wo endet sie ?
Sie beginnt meistens nachts. Eine Idee gräbt, und schlafen kann man nicht.
Man denkt anein Projekt, und wird bereits in Gedanken unheimlich kreativ und konkret.
Die fotografische Arbeit beginnt im Innern. Beendet ist sie, wenn die Fotos, die dann
entstanden sind, deine Gedanken wieder beruhigen.

• gibt es Grenzen dessen was Du abbilden / zeigen würdest ?
Ich habe nicht das geringste Interesse an Akt oder gewaltanmutenden Szenen. Meine Grenze
liegt sogar noch vor dem Sozialkritischen. Ich respektiere, wenn andere Fotografen in dieser
Hinsicht aufgehen, möchte mich dort jedoch nicht selber sehen.

• wie begründest Du den Respekt vor fotografischen Arbeiten oder muss man Bilder nicht respektieren ?
Ich denke, dass Respekt eine Grundvoraussetzung ist. Jedoch ist es ein anderer Respekt, den
man einer Arbeit widmet. Ein Fotograf kann und sollte den ihm entgegengebrachten Respekt
erwidern. Ein Bild ist ein Produkt, eine Art Gegenstand und kann den Respekt nicht fühlen.
Respektieren kann ich, wie der Fotograf das Bild gestaltet hat, seine Art, seine Entscheidungen.



Ben Hupfer einer der Referenten auf der diesjährigen Convention - Sichtweisen -
alle weiteren Infos gibt es hier 
LUMINANZ

18. April 2011

Richterday2011

Richterday2011


Hier ein paar Bilder vom RichterDay im Loft2.
Wie Licht in Bildern eingesetzt wird war am Vormittag noch theoretisches Thema , nach der Mittagspause wurden dann Lichtführung und fotografische Effekte in der Praxis gezeigt.
Allen Teilnehmern ein herzliches Danke für das engagierte Interesse.
mit vielen Grüßen aus dem Loft2
Eberhard Schuy