Ein Bild das Ihr dann genau beschrieben im neuen Buch vorfinden werdet..
Ihr fragt nach dem Titel... der steht noch nicht fest. :-) ( oder besser gesagt ich verrate es noch nicht )
Aber man sieht ja schon es geht um Produktfotografie, das es jetzt hier eine Tasse ist ist wirklich Zufall, es werden auch Blumen, Personen und .. und .. und vorkommen. Also es wird ein breiterer Motivbereich abgedeckt aber es wird immer um Produkte gehen. Natürlich wieder mit den Skizzen zu den Set´s und diesmal auch mit genauer Beschreibung der ausgeführten Laborarbeiten.. die alle im Tageslicht mit PS ausgeführt werden. Freut Euch auf schöne spannende Live-Fotografie mit erstaunlichen Motiven !
Wenn alles gut geht - schaffe ich es mal wieder bis zum 28 Dezember ( Erscheinungsdatum )... bis dahin gibt es jeden Monat eine kleine Vorschau und alle News zum Buch sobald sie feststehen.
11. April 2011
9. April 2011
Convention Interview /Vernon Trent
Heute im Gespräch mit Vernon Trent
ich freue mich schon sehr auf deine Bilder und auf die kleinen Geschichten zur Entstehung deiner Arbeiten, was wird Dein Thema auf der Convention sein ?
VT- der Zauber der Alternativen Druckprozesse
ES- Wo glaubst Du liegt das Besondere Deiner Fotografie
VT- Ich wollte schon immer das Besondere schaffen, das Bild was einen in seinen Bann zieht, sowohl ästethisch als auch handwerklich und zudem noch ein Unikat ist.
ES- Wo beginnt für Dich die fotografische Arbeit , wo endet sie ?
VT- Meine Bilder entstehen hundertfach am Tag in meinem Kopf und aus diesen Ideen nehme ich was zur Seite, setze es um, verarbeite es solange bis es passt und an die Wand hängt.
ES- Bilder ? was haben Sie für Dich für einen Sinn?
VT- Bilder sind mein Leben, ich liebe alte, traditinelle Prozesse und finde es faszinierend, sie in meinen Arbeiten einfliessen zu lassen.
ES- Gibt es Grenzen dessen was Du abbilden / zeigen würdest?
VT- Ich hoffe, ich komme nicht dazu mich soweit einzuschränken, finde aber Bilder, die Gewalt verherrlichen oder die Würde eines Menschen verletzen, sicherlich als Grenze.
ES- Es gibt spontane Bildideen und geplante Bildideen, machst Du Unterschiede
VT- Eigentlich keine unterschiede, das Ergebnis muss überzeugen.
ES- Wie begründest Du den Respekt vor fotografischen Arbeiten oder muss mann Bilder nicht respektieren ?
VT- Ein Bild ist das Ergebnis eines Arbeitsprozesses und verdient den gleichen Respekt wie die anderen Früchte harter Arbeit.
ES- Hast Du einen fotografischen Wunsch ... was würdest Du am liebsten einmal fotografieren .. oder wie sieht Dein Wunschjob aus
VT- Ohja, die Aufführung des „Schwannensee“ Ballets, nur für mich und ich darf alles fotografieren.
ES- Wie wichtig sieht Dein Umfeld Deine Arbeiten an.
VT- Den Grad der Wichtigkeit kann ich leider nicht beurteilen, aber anbetracht des Feedbacks und der Ausstellungen, merke ich dass meine Bilder Aufmerksamkeit bekommen.
ES- Wie wichjtig sind Dir Bilder im Alltäglichen ?
VT- Sehr wichtig, es sind Quellen der Inspiration, aber auch Brot und Salz.
ES- Was ist Deine nächste berufliche Herausforderung in der Fotografie eine Rolle spielt.
VT- Soviel wie möglich von meinen Ideen umsetzen und die Welt dran teilhaben lassen.
Vernon Trent : www.vernonTrent.com
4. April 2011
Convention Interview / Uwe Statz
Zur Convention Fotografie -pur / Sichtweisen • 7.Mai 2011 • Luminanz- Saarbrücken
Die Convention naht, in gut 4 Wochen ist es soweit… in den nächsten Tagen werde ich mit den einzelnen Dozenten ein kleines Interview führen um vielleicht im Vorfeld schon etwas über die Beiträge zu erfahren.
Uwe Statz, einer der für ein gutes Panorama scheinbar auch schon ´mal einen Kühlschrank zersägt der aber auch für exzellente Makrofotografie steht.
ES:
Werden das auch deine Themen auf der Convention sein ?
US:
Ja!
ES:
Das war kurz und prägnant :-), erklärst Du uns etwas ausführlicher wie diese doch unterschiedlichen Themen zusammenpassen?
US:
Gar nicht, würde man meinen. Für mich gibt einen Zusammenhang, das "surreale am Realen". Beide Themen liegen "außerhalb" der menschlichen Wahrnehmung. Der Mensch kann durch sein eingeschränktes Blickfeld ein 360°Panoramabild nicht direkt erkennen/sehen. Entweder wird´s ihm jetzt schwindelig oder seine Neugierg wird geweckt und er versucht das Bild zu ergründen. So ähnlich sieht es bei Makroaufnahmen auch aus. Hier werden ja kleinste Dinge, die ich so kaum oder gar nicht beachte zum zentralen Mittelpunkt eines Bildes. Da kann schon mal eine Fliege zum wahren Monster werden. Als Mensch sehe ich natürlich die Fliege, aber nicht in einer solchen Dimension. Was schon mal mit einem "iiiiii, was iss das denn?" quitiert wird oder aber zum "Hinsehen" anregt.
ES:
Oder auch Beides… wenn also der erste Schock überwunden ist, kann man Deine Bilder in aller Ruhe anschauen. :-) Aber das ist ja auch der Grund warum ich Dich gebeten habe in dieser zweiten Convention noch einmal dabei zu sein, einfach um weitere Arbeiten von Dir zu sehen und auch um noch mehr über Deine Art zu erfahren wie Du an solche Dinge herangehst und wie sehr Deine besondere Sichtweise auch die Qualität deiner Bilder ausmacht. Damit Du auch noch an der Convention etwas zu erzählen hast nur noch eine letzte Frage:
Bilder - was haben Sie für Dich für einen Sinn?
US:
Bilder sollen für mich zum "verweilen" einladen. Wir leben in einer von Schnelligkeit und Hast geprägten Welt, ein Bild kann wie eine kleine Bremse wirken. Wenn ich z.B. eine Zeitung durchblättere und an einem Bild „hängen bleibe“, hat das Bild meine gewünschte Wirkung erreicht. Durch die Beschäftigung mit dem Bild entsteht eine „Kleinstentschleunigung“. Vielleicht ein Kurzurlaub mit einer Monsterfliege….;-)
ES:
OK, Uwe ich sehe schon wir werden Dich wieder ganz in Deinem Element erleben, ich freue mich schon sehr darauf Dich in 45 unterhaltsamen Minuten erleben zu dürfen. Heute erst einmal vielen Dank für die Zeit die Du Dir genommen hast.
Uwe Statz : www:panoramafotografie-statz.de
30. März 2011
Richter Day 2011 im Loft2
zum zweiten Mal veranstaltet RICHTER-Studiogeräte einen Studiotag mit dem Kölner Stilllife-Fotografen Eberhard Schuy. Am 16. April sind Sie herzlich eingeladen Stilllife- und Objektfotografie live zu erleben. Eberhard Schuy wird an einigen Sets seine Arbeitsweise erläutern und den Weg zum fertigen Bild von der Konzeptionierung bis hin zum Finishing in Photoshop erklären. Erleben sie klare Lichtführung und überraschend einfache Effekte in der fotografisch ausgerichteten Bildgestaltung.
Die Teilnehmerzahl an diesem Stilllifekurs ist begrenzt und daher eine Anmeldung erforderlich.
Bitte nutzen Sie diesen Link für die Anmeldung zum kostenlosen Richter-Studiotag 2011 in Köln.
RICHTER DAY 2011
16. April 2011
Loft2 - Studio Schuy
Bahnhofstr.14
51143 Köln
Beginn 10 Uhr - Ende gegen 17 Uhr
E. Schuy arbeitet seit vielen Jahren für internationale Kunden aus unterschiedlichsten Bereichen. Immer dann wenn es knifflig wird, wenn spezielle Effekte, Kreativität und raffiniert gesetztes Licht gefragt ist fühlt er sich scheinbar besonders wohl. Eberhard Schuy ist mittlerweile als anerkannter Experte für Produkt-, Objekt- und Industriefotografie europaweit im Einsatz. Die Kenntnisse aus seiner langjährigen Erfahrung gibt er nicht nur in seinem Buch zur Objektfotografie, sondern auch in Videotutorials wieder. Darüber hinaus ist Eberhard Schuy seit 2007 Gastdozent an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd tätig.
22. März 2011
Platz 1 !!!!!!
bin gerade echt überrascht... grosse Freude
Platz 1- Platz 5 und Platz 17 der Bestsellerlister bei Amazon !!!!!

Platz 1- Platz 5 und Platz 17 der Bestsellerlister bei Amazon !!!!!

16. März 2011
Startkommentar - Workshops im Test
Nicht wirklich werde ich nun zum Workshoptester -- aber immer dann wenn dabei die Fotografie ( meiner Meinung nach) beschädigt wird , wenn professionelle Arbeit durch Halbwissen oder durch Spassveranstaltungen verunglimpft wird dann werde darauf hinweisen. Profi wird man nicht durch nachmachen kopieren und schlau d´reinschauen ! Einem Hobbyprofi erschließt sich nun einmal nicht der fotografische Hintergrund den man durch ein entsprechendes Studium erlangt. Wie auch immer das geartet sein kann.
Kommentar
… was in der professionellen Fotografie kaum falsch ausgeführt werden kann sind geplante Auftragsarbeiten, also die Arbeiten die konzeptionell geplant und nicht spontan ausgeführt werden. Es sind die Arbeiten die wiederholbar sind, die der Auftraggeber im Zweifel solange reklamiert bis sie zu seiner Zufriedenheit erledigt sind. Ist der Fotograf dazu nicht in der Lage wird er nicht sehr lange am Markt bestehen können. In diesem Zusammenhang verstehe ich auch sehr gut die professionell arbeitenden Hochzeitsfotografen die da immer vor den coolen Rhetorikern warnen, die aber fachlich leider höchstens im reproduzierendem Versuchsstadium sind. So eine Hochzeit lässt sich, wenn alles so läuft wie man an einem Hochzeitstag denkt, kaum wiederholen. Oder ist das mit ein Grund für die hohe Scheidungsrate, das Viele ein zweites Mal heiraten um die Chance auf einen ausgebildeten Fotografen zu bekommen? Wohl kaum, aber es ist ein gute Überleitung zu der Menge der angebotenen Workshops. Was sich da so alles als Dozent tummelt ist kaum nachvollziehbar. Die Problematik besteht darin das man es kaum im Vorfeld beurteilen kann. Nur die Frage nach der fotografischen Ausbildung kann es kaum lösen, denn immerhin gibt es ja auch hervorragend arbeitende Autodidakten und ebenso ausgebildete Fotografen, für die man besser die Dunkelkammer nicht abgeschafft hätte. Also kann man es erst beurteilen wenn man praktische Erfahrungen gemacht hat...
Und heute war wieder mal so ein Tag, oder besser gesagt diese Woche war eine Woche der extremen Unterschiede und Erfahrungen….. Montagabend habe ich eher etwas skeptisch ein Webinar verfolgt.. ein Referent den man kennt… aber das alleine heisst ja noch nichts, die ersten 10 Minuten waren das übliche Geplänkel zwischen Moderator und Referent, na ja ich betrachte es einmal als freundliches Warmup, ich begann nebenbei noch ein paar Mails zu lesen und Kaffee zu trinken. Dann war es eigentlich wie in einem guten Fussballspiel, alle Mails waren plötzlich vergessen und der Kaffee wurde kalt. Das hatte ich schon lange nicht mehr in dieser Intensität erlebt, 110 Minuten geballte Fotografie die faszinierend, interessant und vor Allem (!!!) individuell waren. Kein reproduziertes Allerweltsgeschwätz sondern vermittelte Erfahrung aus erster Hand ! WOW, eine Wohltat so etwas mitverfolgen zu dürfen. Danke an Thomas Bredenfeld, ich werde sicher nicht mit der Panoramafotografie beginnen weiß aber das sie faszinierend sein kann und werde mich sicher verstärkt dafür interessieren. Solche Fotos anzuschauen und zu verstehen ist ja auch schon etwas Tolles. Gerade mal einen Tag später werde ich auf einen Workshop zur Studiofotografie aufmerksam gemacht, hier bin ich ja zu Hause, das ist "mein" Gebiet, hier freue ich mich immer über die Kollegen die dies Sparte der Fotografie mit völlig anderer Herangehensweise zeigen, die überraschende Tricks verraten oder eine Arbeitsweise zeigen, die unterschiedlich zu meiner ist oder manchmal aber auch logischerweise sehr ähnlich. Wieder einen Tag später ist die Zeitschrift mit der Bitte um Meinung / Stellungnahme / Rezension in der Post. Mein erster Blick gilt natürlich dem Autoren, und da war ich wieder skeptisch. Aber erst einmal wollte ich lesen und schauen, ein paar Bilder kommen mir doch sehr bekannt vor, hängen die nicht ganz ähnlich bei mir im Studio? Es ist ja schön wenn meinen Workshopteilnehmern meine Bilder gefallen und sie diese nachfotografieren. Autoren, die als professionelle und kommerziell arbeitende Fotografen auftreten sollten jedoch einen anderen Anspruch haben. Aber vielleicht irre ich mich auch, der gedruckte Workshop ist zumindest auf mittlerem Volkshochschulniveau. Das was von engagierten Amateuren erwartet wird, der Sinn eines solchen Kurses, Inspiration zu sein, wird sicher auch erfüllt. Nun gibt es ja auch noch die mittlerweile übliche Bonus-DVD in der Zeitschrift, Videoworkshops ganz umsonst, Werbung muß ja schließlich auch sein. Mein Interesse ist geweckt, also schaue ich auch da einmal rein… "stimmt das ist ja gefilmt worden kurz nachdem der Herr meinen Workshop besucht hat" und so finde ich dort wie in meinem Kurs ein Glas, auf weissem Hintergrund fotografiert, finde auch die weisse Tasse auf der Ecke eines Untergrundes aufgebaut, klar dampfen wird der Kaffee auch, wie das geht weiß natürlich so ein Apotheker, also sicher alles nur Zufälle! Aber dann staune ich erst richtig, Er hat nichts verstanden oder was? Ausdrücklich habe ich erklärt warum wir Gläser eben nicht direkt auf den Untergrund stellen, schon absolut nicht bei Freistellern, ich habe erklärt warum Aufnahmetische am Fotoset nichts zu suchen haben, ich habe erklärt wie man mit störenden Reflexen in Tassen umgeht, nichts, rein gar nichts davon ist in seinem Video zu sehen, dabei soll doch gezeigt werden wie es die Profis fotografieren, oder hat er Angst davon zuviel zu zeigen, Skrupel werden es doch wohl nicht sein? So etwas gehört sich nicht, hier wird Halbwissen seriös wirkend verkauft. Nur scheinbar wissend in die Kamera schauen reicht nicht lieber Referent, das ist peinlich, unverschämt und schadet Allen die diesen Beruf ernsthaft ausüben weil sie damit Ihr Geld verdienen müssen. Wer also ernsthaft den Beruf des Fotografen ausübt, wer sich seine Kreativität, seine Bildideen, seine individuelle Arbeitsweise in jahrelanger Auseinandersetzung erarbeitet, wer nicht kopiert, übernimmt oder nachmacht wird Werte und Berufsmoral entwickeln die ihn die Arbeit anderer Autoren respektieren lässt. Dazu gehören dann mit handwerklichen, künstlerischen, menschlichen und sicher auch kaufmännischen Aspekten umfassende Kenntnisse die man scheinbar nur respektiert wenn ein Mindestmaß an Ernsthaftigkeit erforderlich ist. Spassfotografen sollten in der kommerziellen Fotografie nur die Rolle des Kunden spielen, in allen Bereichen !
Soweit meine Meinung zu Hobbyfotografen deren Auftreten und Rhetorik die fotografische Inkompetenz zu überspielen scheint und die Ihr fotografisches Selbstverständnis scheinbar den Internetplattformen der Hobbycommunities entnehmen. Aber auch Zeitschriften, wollen sie wirklich dauerhaft ernst genommen werden, sollten prüfen wer was mit welcher Kompetenz ausfüllt.
E.Schuy / Köln
Abonnieren
Posts (Atom)








